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Wer ist die AES ?

In der Schweiz nehmen die Essstörungen Magersucht, Ess-Brechsucht und Esssucht ständig zu. Zwischen 10'000 und 50'000 Personen – zu 90% junge Frauen zwischen 15 und 35 Jahren – sind betroffen.

Bereits 1992 riefen daher in Lausanne Angehörige von Menschen mit Essproblemen die Association Boulimie Anorexie ABA ins Leben. 1995 wurde die Brücke zur deutschsprachigen Schweiz geschlagen: In der Folge entstand in Zürich die Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES. Zweck des Vereins ist die Förderung der sozialen Integration von Menschen mit Essstörungen und die Hilfe zur Selbsthilfe für Betroffene und ihre Angehörigen.

Das Angebot der AES umfasst:

  • Die Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige mit folgenden Leistungen:
  • Klärungsgespräche, Informationen über Behandlung, Hilfe, Ernährungsberatung und soziale Institutionen.
  • Den Anschluss an Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige.
  • Die Dokumentationsstelle, die themenbezogene Literatur und Videos leihweise zur Verfügung stellt
  • Die Herausgabe von Informationsbroschüren und des AES Bulletins mit aktuellen Beiträgen zum Thema Essstörungen.
  • Beiträge zur Prävention von Essstörungen für Jugendliche in Oberstufenklassen, Gymnasien und Ausbildungszentren.
  • Aufbau einer Vernetzung mit Organisationen, die im Bereich Esstörungen engagiert sind.