Essstörungen verstehen. Unterstützung finden.
Essstörungen können Betroffene, Angehörige und ihr Umfeld stark belasten. Die AES unterstützt Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonen aus Gesundheit, Sozialer Arbeit, Bildung und Arbeitswelt mit Information, Beratung, Austausch und Prävention.
Ich bin betroffen
Informationen, Beratung und Hilfe auf meinem Weg.
Ich bin Angehörige:r
Verstehen, begleiten und Unterstützung finden.
Ich bin Fachperson
Wissen, Materialien und Vernetzung.
Lernen Sie die AES kennen
Essstörungen werfen viele Fragen auf – für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen.
Im Kurzfilm spricht Fachberaterin Sandra Stidwill darüber, wie Essstörungen entstehen können, welche Unterstützung hilfreich ist und welche Rolle die AES dabei spielt.
Die AES – Information, Beratung und Prävention
Seit über 30 Jahren engagiert sich die Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES für Menschen mit Essstörungen, Angehörige und Fachpersonen.
Wir informieren über Essstörungen, beraten Betroffene und ihr Umfeld, fördern den Austausch und setzen uns für Prävention und Früherkennung ein. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben, Verständnis zu fördern und den Zugang zu Unterstützung zu erleichtern.
Als unabhängiger und gemeinnütziger Verein vereint die AES Fachpersonen, ehemals Betroffene und Angehörige. Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen unsere Arbeit und ermöglichen einen praxisnahen, verständnisvollen Blick auf die vielfältigen Herausforderungen rund um Essstörungen.
[Mehr über die AES]
Essstörung!?
Bei einer Essstörung stimmt das Essverhalten nicht mehr mit den natürlichen Bedürfnissen des Körpers überein. Betroffene essen entweder zu wenig, zu viel oder sehr unausgewogen.
Das natürliche Empfinden für Hunger und Sättigung ist oft gestört oder ganz verschwunden. Kalorienzählen und strikte Essregeln bestimmen den Alltag. Phasen kontrollierten Essverhaltens können in unkontrollierte Essanfälle übergehen, was den Kreislauf der Störung verstärkt.
Die Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES bietet:
Informationen rund um alle Essstörungen, Therapien, wichtige Adressen
Beratung per Mail, Telefon oder Persönlich/Viedocall für Menschen mit Essproblemen und Essstörungen, ihre Angehörigen, Partner/-innen, Lehrpersonen, Arbeitgeber/-innen
Gruppenangebot: Austauschgruppe/begleitete Selbsthilfegruppe: vor Ort oder NEU Online! Austauschgruppe für Eltern/Partner*innen.
Fragebogen und Verhaltenstipps für Angehörige
Arbeitgeber: Was soll er tun, was darf er tun, was muss er tun?
Präventionsangebote: für Lehrpersonen und Informationsveranstaltungen für Alle
Aktuelles aus den Medien
Vernetzungstreffen für Fachpersonen
Barrierefreier, rollstuhlgängiger Zugang
Gesprächsgruppe: Austausch-Abende für Betroffene
Vor Ort ‘Feldeggstr. 69’, 8008 Zürich
von 18.30 - 20.30 Uhr
Interessierte melden sich bitte bis Dienstagmittag (12 Uhr) vor dem Treffen an. Danach wird entschieden, ob der Abend stattfindet. Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen.
Weitere Details: hier
jeweils Donnerstags
25.06.2026
27.08.2026
17.09.2026
29.10.2026
Online-Gesprächsgruppe: Austausch für Angehörige, Eltern und Bezugspersonen
jeweils mittwochs von 18.30 - 20.30 Uhr
Oft fühlt man sich verzweifelt und allein gelassen. Wie können betroffene Personen unterstützt werden? Wo sollte man sich abgrenzen? Zu erleben, dass man mit seinem Problem nicht allein ist, kann helfen, den schwierigen Alltag besser zu bewältigen. In unserer Online-Gruppe werden Lösungsansätze und Erfahrungen ausgetauscht.
Interessierte melden sich bitte unter beratung@aes.ch. Die Gruppe wird von unserer Fachberaterin Martina Papadellis geleitet. Eine einmalige Teilnahme ist kostenlos, danach muss eine AES -Mitgliedschaft gelöst werden.
Weitere Details: hier
Anzahl Teilnehmende: mindestens 5
08.07.2026
19.08.2026
30.09.2026
18.11.2026
Aktuell
Orthorexie - Interviewpartner:in gesucht! SRF TV-Reportage
Denkst du viel darüber nach, was du isst, wann du isst, wie viel du isst? Vielleicht sogar so viel, dass du darauf verzichtest, mit Freunden auswärts essen zu gehen?
Für eine TV-Reportage über das Thema Orthorexie suche ich eine oder zwei Personen, die sich so bewusst ernähren, dass es negative Auswirkungen auf ihr Sozialleben, vielleicht aber auch auf ihren Körper hat. Ziel des Beitrags ist die Aufklärung über das Thema und die Hilfe für andere Betroffene. Er wird in der Sendung GESUNDHEITHEUTE auf SRF 1 ausgestrahlt. Eine anonymisierte Teilnahme ist möglich.
Der Dreh würde idealerweise am 7. Juli in Zürich stattfinden, es ist aber auch ein anderes Datum und ein anderer Ort denkbar. Die Dauer des Drehs beträgt ca. 2 h. Für Fragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung unter miriam.bosch@gesundheit-heute.ch. Auf jeden Fall findet vor dem Dreh ein Austausch per Mail oder Telefon statt.
Hinweis aus unserem Netzwerk: Club Minu
Für Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht kann die Suche nach passender Unterstützung herausfordernd sein. Deshalb möchten wir auf ein Angebot aufmerksam machen, das wir als wertvolle Unterstützung für betroffene Familien kennen. Der club minu begleitet Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern auf dem Weg zu einem gesünderen Alltag.
🏃 Bewegung mit Freude erleben
🥗 Gemeinsam kochen und essen
🤝 Professionelle Begleitung
👨👩👧👦 Die ganze Familie wird einbezogen
Bereits über 500 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben mit ihren Familien am Programm teilgenommen.
Nächster Kursbeginn: September 2026, Weitere Informationen: www.clubminu.ch
Leptin zur Behandlung von Anorexia Nervosa - Teilnehmende für Studie gesucht!
Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik
Ziel der Studie Wir möchten untersuchen, ob die Behandlung mit Metreleptin – künstlich hergestelltes Leptin (körpereigenes Hormon) – dazu beitragen kann, die Symptome der Magersucht zu reduzieren. Voraussetzung Teilnehmen können Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 17 und 65 Jahren, die an Magersucht leiden und stationär behandelt werden.
Veranstaltungshinweis: Metreleptin-Studie bei Magersucht: Erfahrungsberichte
Format: HybridUniversitätsspital Zürich, Rämistrasse 100, 8091 Zürich, Hörsaal NORDMontag, 29.06.2026 / Zeit 18:00 - 19:30, Kostenlos
Austausch für Familien mit ARFID-Kindern
Isst Ihr Kind nur eine sehr begrenzte Auswahl an Lebensmitteln? Sind Mahlzeiten oft von Stress, Sorgen oder Konflikten begleitet? Fühlen Sie sich mit Ihren Erfahrungen manchmal allein?
ARFID (Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder) ist eine Essstörung, die für betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine grosse Belastung darstellen kann. Viele Eltern wünschen sich den Austausch mit Menschen, die ähnliche Herausforderungen kennen und verstehen.
Die Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES unterstützt die Vernetzung von betroffenen Familien. Wir vermitteln auf Wunsch den Kontakt zu anderen Eltern, die ähnliche Erfahrungen mit ARFID gemacht haben oder aktuell machen. Der Austausch findet vertraulich statt. Persönliche Daten werden nicht veröffentlicht oder weitergegeben, ohne dass die betroffenen Personen ausdrücklich zustimmen.
Interessiert? Melden Sie sich bei uns unter: beratung@aes.ch
Wir freuen uns, Familien miteinander zu vernetzen und den Austausch zu fördern.
Aus den Medien
Podcasts
Süss & Essgestört
Worum gehts in „Süss & Essgestört“? Es ist ein Podcast, in dem wir als Freundinnen versuchen uns und andere etwas mehr aufzuklären: wir sprechen über unsere Erfahrungen mit Essstörungen (A‑typische Anorexie und Magersucht), das bunte Chaos im Leben, die Vielfältigkeit, schöne und weniger schöne Momente auf unserer Reise, aber am Ende alles auf eine selbstironische Art und Weise, mit einer großen Portion Witz und Lebenslust. Link
Pippi & Annika
Wir möchten mit diesem Podcast Mamas ansprechen, die unter einer Essstörung leiden oder litten und sich Sorgen darüber machen, dass ihre Kinder sich eine Essstörung bekommen könnten. Du bist damit nicht alleine. Wir möchten mit diesem Podcast eine Plattform zum Austausch und für Information zu diesem Thema bieten.
Binge-Eating-Störung in der Hausarztpraxis: zwischen Stigmatisierung und Versorgung
Personen mit Adipositas werden auch in der Hausarztpraxis stigmatisiert. Jedoch liegt bei manchen von ihnen Binge-Eating-Verhalten oder sogar eine Binge-Eating-Störung zugrunde. Diese Personen brauchen Hilfe und frühe Ansprache – sie werden durch die Stigmatisierung aber oft eher abgeschreckt. Hinweise darauf, was Ärzte tun können, um Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein, gibt Dr. Eva Skoda.
Höllentrip Essstörungen - eine Betroffene berichtet.
Immer wieder unterstützen wir Journalisten, damit sie geeignete Interviewpartner zum Thema Essstörungen finden. Hier konnte die AES für die Radiosendung 'The Voice of Medicine' Tina vermitteln. Tina spricht extrem offen und ehrlich über ihren Weg, über Höhen und Tiefen und auch über ihre Gefühle und Empfindungen. Dieser Beitrag ist wirklich 'hörenswert'!